Seitenwechsel

Die Grundlage für einen erfolgreichen Windenstart ist, dass zwischen dem an der Startstelle stehenden Segelflugzeug und der Winde ausreichend Platz ist. Erst wenn der Abstand um die 1000 m – oder mehr – beträgt, kann der Segelflieger mit der zu erzielenden Ausklinkhöhe „arbeiten“, d. h. zumindest ein Ründchen um den Flugplatz fliegen. Es liegt also in der Natur der Sache, dass die Startstelle (im Bild vertreten durch den rot-weißen Startwagen) und die Winde (das etwas eigenwillige Gefährt im Hintergrund) sich so gut wie nie ein Fotomotiv teilen. Was ist hier also passiert? Wir Segelflieger starten – wie quasi jede Flugzeugklasse – bekanntermaßen gegen den Wind. Ändert sich also die Windrichtung im Laufe des Tages, wird umgebaut – Seitenwechsel! – und kurzzeitig finden sich Winde und Starwagen auf der selben Seite des Flugplatzes wieder.