
Bericht von Martin Vater
Was machen die Segelflieger des FKB im Winter? Viele fleißige Hände kümmern sich um die Segelflugzeuge und die Fahrzeuge. Aber auch gemeinsame Erlebnisse stehen regelmäßig auf dem Programm. So z.B. gehören der Fliegerball im November und die Winteranderung im Januar dazu.
Am Samstag, den 24. Januar 2026 trafen sich die wanderfreudigen Mitglieder des FKB. Auch Kinder waren dabei. Seit vielen Jahren ist die Winterwanderung des FKB zu einer guten Tradition geworden, die immer an anderen Orten von verschieden Vereinsmitgliedern organisiert wird. Treffpunkt war in diesem Jahr das Restaurant „Seeblick“ in Plaue. Nachdem sich die Teilnehmer um 10:30 Uhr auf dem Parkplatz gesammelt hatten, ging die Wanderung bei ca. – 4 °C los. Die Route über 6,3 km hatte unser Fördermitglied Eckard ausgesucht, geführt sowie mit historischen Informationen ergänzt. Über den Schleusenweg ging es an der Plauer Schleuse (erbaut 1884 bis 1886) vorbei und weiter an der Nordseite des Woltersdorfer Altkanal entlang.
Von der Bauzeit von 2 Jahren für zwei, damals ausreichend große Schleusenkammern, kann man heute nur träumen. Stromaufwärts wurden die Schiffe getreidelt (per Hand geschleppt). Nach erreichen der Woltersdorfer Brücke, die den Kanal quert, waren zwischen den Brückenpfeilern einige Dutzend Stockentenpaare versammelt.
Anschließend führte uns der Weg entlang der Wusterwitzer Straße nach Süden, durch einkleines, östlich der Straße gelegenes Waldstück und weiter zum Elbe-Havel-Kanal.
Der Eisbrecher „Eisbär“ war in zügiger Fahrt dabei die Schollen auf dem breiten Kanal am
zusammenfrieren zu hindern.
Wir wanderten am Nordufer des Kanals bis an dessen Mündung in den Wendsee und an der westlichen Seite des Sees wieder nach Norden bis zum Woltersdorfer Altkanal. Am Dorotheenhof (eine ehem. Ausflugsgaststätte) angelangt, gab es von unserem Wanderführer Eckard noch einige Erläuterungen zur Historie des interessanten Ortes. Direkt am Südufer des Kanals gibt es ein gut erhaltenes Ziegelbauwerk. Dieses wurde für eine Krananlage benötigt, um die Masten aus den Segellastschiffen zu ziehen und zu legen, bevor sie weiter in das Stadtgebiet von Brandenburg mit seinen vielen Brücken fuhren.
Weiter ging es über die Fußgängerbrücke der Plauer Schleuse. Nun waren wir wieder auf dem Schleusenweg und am Ende unseres Rundweges angekommen. Tina und Uli hatten in der Gaststätte „Seeblick“ Plätze für unsere recht ansehnliche Gruppe organisiert. Wir trafen auf eine liebevoll eingedeckte Tafel und ein sehr freundliches Gaststättenteam. Nach Herzenslust konnte jeder aus der reichhaltigen Speisekarte wählen, den Durst und Hunger nach der rund 2 ½ -stündigen Wanderung stillen.
Wir danken für die freundliche und schnelle Bedienung in der Gaststätte und unseren Organisatoren des Tages Eckard sowie Tina und Uli!