11. Runde Bundesliga 2025: Dabeisein ist alles

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Das letzte Wochenende in Brandenburg war sonnig, warm und windig. Beim Segelflug eignet sich solch ein

Wetter recht gut für die Ausbildungs- und Schulflüge. Für die nordostdeutschen Segelflieger lieferte es

aber leider keine guten Voraussetzungen, um in der Bundesliga zu punkten.

Schlechte thermische Aufwinde sind für den Fliegerklub Brandenburg (FKB) kein Grund, nicht in der

Bundesliga an den Start zu gehen. So wurden am Samstagmorgen 6 weiße Segler von der Seilwinde an den

Himmel über die Havelstadt geschleppt.

Mit mäßigem Erfolg: 2 Brandenburger Piloten mussten wegen fehlender Aufwinde gleich wieder auf dem

Flugplatz Mühlenfeld landen. Die anderen machten sich auf den Weg nach Süden, wo bessere

Wetterbedingungen vorausgesagt waren. Joachim Haase absolvierte als Newcomer in der Mannschaft

einen Vielecks-Flug um 4 Wendepunkte. Er erreichte so in viereinhalb Stunden eine Strecke von 278

Kilometern. Mit durchschnittlich 74 km/h legte er damit den Grundstein für die Ligawertung des

Wochenendes, die dann letztendlich von 3 Vereinskameraden mit ähnlichen Flügen komplettiert wurde.

Recht viel Aufwand und anstrengende Flüge führten aber leider nicht zum gewünschten Rundenerfolg. Das

Wetter im Süden der Republik ist in diesem Frühsommer deutlich besser und das spiegelt sich dann auch in

den Ergebnislisten mit einem starken Süd-Nord-Gefälle.

Jeweils 2 über 900 Meter lange Kunststoffseile werden von der Winde zum Start ausgezogen

Der FKB erreichte an diesem Wochenende lediglich

Rundenplatz 16. Dafür gab es nur einen einzigen Punkt, der ab Platz 15 in der mit 25 Vereinen besetzen

bundesweiten Liga verteilt wird. Für solch einen „Mitmachpunkt“ hatte es leider auch nur in der

vorangehenden Runde gereicht. Mit dem aktuellen 10. Platz in der Gesamt-Tabelle ist man deshalb beim

Fliegerklub zuerst einmal gut bedient. Bis Ende August verbleibt noch genug Zeit, diese Platzierung zu

verbessern.

Kein Lenkrad aber einen starken Motor zum Antrieb der Seiltrommeln unter der Haube: Die vereinseigene
Winde befördert das Segelflugzeug in wenigen Minuten auf 400 Meter Ausklinkhöhe