Herbstfluglager

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Am Samstag 

den 15.10. machten wir (Martin V., Karin, Sven, Sandy, Lars , Max M. und ich) uns auf den Weg zum Dingel.

Als wir ankamen und sahen, dass das Wetter hier nahe bei Trendelburg um einiges besser war, als es in Brandenburg der Fall war, standen wir mit guten Erwartungen der nächsten Woche gegenüber.

Zu meiner Freude war auch die dort stationierte ASG-32 aufgerüstet und am Start. Nach dem informativen Briefing in die Platzbesonderheiten und die Aufnahme in den Verein, konnte ich das Angebot in der 32 mitzufliegen nicht ausschlagen…

 

Am nächsten Tag 

waren wir alle schon wild darauf die Flieger aus den Hängern zu ziehen und uns auf die Hänge zu stürzen. Obwohl das Wetter eher bescheiden war, setzten wir unseren Plan in die Tat um und schoben die Flieger zum SKP, was bergab recht leicht war.

Die ersten Flüge sind zwar eher kurz ausgefallen, aber die neue Umgebung zu erkunden hat uns, denke ich, allen Spaß gemacht.

In der Dämmerung habe ich mich noch als Letzter aufgemacht, die hinter dem Berg allmählich verschwindende Sonne zu beäugen. Hat schon etwas Unreales an sich, zu sehen wie die letzten Sonnenstrahlen auf die

Nordwestseite des Schönebergs auftreffen und das letzte Licht in das sonst von den Bergen verdunkelte Tal bringt.

Der LSV Hofgeismar war auch so freundlich und hat uns erlaubt und geholfen die beiden Segelflugzeuge in die Halle zu stellen.

Montag

Nach dem leckeren Frühstück am Gasthof machten wir uns wieder auf zum Segelfluggelände. Die Laune war etwas gedämpft, da es das Wetter nicht gut mit uns gemeint hatte und der Wind nicht kommen wollte.

Langsam waren wir schon richtige “Profis” im Platzrundenflug am Dingel und kannten jeden Graßhalm mit Vornamen. Wir waren aber noch voller Hoffnung, dass das Wetter sich bessert und der Wind langsam kommt. (Doch da wussten wir noch nicht, dass uns das Pech auf den Fersen war…)

Am Dienstag

meinten der DWD und TopMeteo, dass es den ganzen Tag regnen sollte und in den Pausen nur fliegbares Wetter herrscht. Trotzdem wollten wir das nicht hinnehmen und wollten unser Glück auf die Probe stellen indem wir zum Flugplatz fuhren. Anscheinend hat das gute Wetter auch Urlaub genommen und es regnete den ganzen Vormittag. Das raubte uns die Lust auf’s Fliegen und wir beschlossen, den Tag anderweitig zu nutzen. So fuhren wir zur Herkulesstatue, welche im Naturgarten von dem damaligen Landfürst Karl stand, nach Kassel um den Ort besser kennen zu lernen.

 

Der Donnerstag 

sollte nach Angaben des DWD mit Wind gesegnet sein, doch als es dann soweit war und wir am Frühstückstisch saßen, und uns unter anderem nach dem Wetterbericht erkundigten, sagte dieser statt der anfangs 75km/h nicht mehr die ersehnten 45km/h am Vortag an, sondern nur noch lahme 12km/h und eine tiefe Wolkendecke. Langsam akzeptierten wir, dass es Herbst wird und fassten den Beschluss nach Hause zu fahren, um uns in dem restlichen Urlaub von dem Pech zu erholen.

Wir befreiten die Flieger aus der Halle und steckten sie in einer Regenpause in die Anhänger.

So verließen wir den Platz in aller Stille, da nicht mal die Vereinsmitglieder am Platz waren bei dem “Sauwetter”.

Feedback:

Es waren trotz des unglücklichen Wetters ein paar schöne Tage, die wir so gut es ging ausgenutzt haben. Der LSV Hofgeismar hat uns so gut wie es ging unterstützt und ich denke wir konnten dem Herbstfluglager alle etwas abgewinnen.

Ich will mich noch bei allen Teilnehmern des Herbstfluglagers und Personen die mitgeholfen haben es zu organisieren, als auch bei den Mitgliedern des LSV Hofgeismar bedanken, denn ohne sie wäre es nicht möglich gewesen uns diesen Ausflug zu ermöglichen. Ich hoffe, dass das Herbstfluglager 2017 auch stattfinden wird und wir mit vielen Flugsportbegeisterten rechnen können.

 

Mit fliegerischen Grüßen Max Winter


 

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