9. Runde Bundesliga 2018

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Runde mit Hindernissen

Auch wenn die subtropische Hitze durch kühlere Luft ersetzt wurde, wollte sich gem. der Wettervorhersage keine gutes Überlandflugwetter einstellen. In Riesa mussten die beiden Senioren im Doppelsitzer Reinhardt Welz (Berlin)/ Fritze Meyer (Brandenburg a.d.H.) auf DuoDiscus dennoch ran und erflogen sich im dortigen zentralen Wettbewerb mit 82 km/h einen hervorragenden Gesamtplatz 4. Im gleichen Wettbewerb errang der ehemalige Brandenburger Michael Scholz in der kleinen Clubklasse sogar den Gesamtsieg. Leider lud das Wetter aber nicht zum besonders schnellen fliegen ein. Samstag verhinderte zu viel Feuchte in den mittelhohen Schichten die Ausbildung der vereinzelten Cumuluswolken. Lediglich Johannes Regente (Berlin) auf Ventus bT konnte eine brauchbare Strecke zwischen der Havelstadt und Zerbst 2 mal Hin- und Herfliegen und erlangte dann dennoch passable 80 km/h in dem sehr kleinen Wetterfenster. Immer wieder musste er auf die Sonneneinstrahlung warten um vorwärtszukommen. Auch der Sonntag begann optisch verhalten, so dass die ambitionierten Streckenflieger, ermüdet zur Saisonhalbzeit auch durch die Teilnahme an zentralen Wettbewerben, irrtümlich eine Pause einlegten. Nur Matthias Kaese (Nauen) nutzte den immer besser werdenden Tag für einen Flug nach Braunschweig und dann nach Kyritz. Der anfänglich sehr hinderliche Gegenwind von bis zu 40 km/h kam dann aber auf dem Rückenwindschenkel nach Nordost gut zum Tragen. Mit 107 km/h stand ein ordentliches Result, aber dennoch in der Tagesplatzierung im Bundesdurchschnitt viel zu wenig. Lediglich Rundenplatz 23. In der Tabelle belegt man nun den 19. Platz, auf Vorjahresniveau. (Matthias Kaese)

 

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