7. Runde Bundesliga

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Die 7. Runde der Segelflug-Bundesliga hielt für uns etwas Neues bereit: Blauthermik. Nicht sehr beliebt bei den Segelfliegern. Die bisherige Saison wurde meist von angenehmer Wolkenthermik begleitet. Das bedeutet für uns Segelflieger, dass jeder Aufwind durch eine weiße „Schäfchen-Wolke“ gekennzeichnet wird. In dieser Runde waren die Aufwinde zwar reichlich vorhanden, jedoch für die Piloten völlig unsichtbar, da sich keine einzige Wolke am Himmel zeigte. 11 Piloten nahmen am Samstag diese Herausforderung an und stürzten sich in diese unendlich blauen Weiten über dem Fläming. Das Fliegen in Teams ist an so einem Tag der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man nicht sieht wo sich die Aufwinde befinden, müssen diese „erfühlt“ werden. In kleinen Gruppen von 2 bis 3 Flugzeugen kämpften sich die Piloten zunächst gegen den Wind nach Südosten in die Lausitz vor. Die hervorragende Sicht lies von dort aus schon klar das Erzgebirge erkennen, sogar die Schneekoppe im Riesengebirge konnte man am Horizont ausmachen. Am frühen Nachmittag drehten wir um und versuchten nun mit dem Rückenwind eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erzielen. Das warme „Blauthermik-Wetter“ lässt leider grundsätzliche keine hohen Wertungen zu, trotzdem schafften wir es ein paar solide Flüge aufs Papier zu bringen. Der Rundenplatz 18 brachte uns immerhin noch 3 Punkte ein und wir sind in der Gesamtwertung nur um einen Platz zurück gefallen.

JG201705HD

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