13. Runde Bundesliga 2017

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10 Piloten und 7 Punkte

Es ist wie verhext. Die Wetterküche in Deutschland kocht sein eigenes Süppchen für Süddeutschland. Erneut war es am Wochenende schwer gegen die starken süddeutschen Vereine mit  schnellen Fluggeschwindigkeiten gegen die weiterhin drohende Abstiegsgefahr zu fliegen. An beiden Tagen starteten 10 Piloten aus Brandenburg am Mühlenfeld, in Stendal und in der Nähe von Köln. Am Sonntag Abend standen dann doch noch 7 Punkte und ein 14. Tagesplatz auf Konto. Damit war erst einmal die Sicherung des 22. Gesamtplatzes erfolgt. Der Samstag war der bessere Tag. Spät hatte die Thermik begonnen und entlud sich am späten Nachmittag dann auch in ergiebigen Reggengüssen. Johannes Regente und Rolf Engelhardt (beide Berlin) umflogen die Schauer geschickt in Richtung Westen und konnten mit Schnittgeschwindigkeiten von 90 bzw. 81 km/h die anspruchsvolle Wetterlage nutzen. Benedikt Sindermann (Berlin), der diesen Sommer leider nicht mit uns fliegen kann, da er in Frankfurt engagiert ist, hat auf der Mönchsheide in der Eifel seine LS1-f unweit von Frankfurt geparkt um doch ab und zu fliegen und sich auch für die Deutsche Meisterschaft auf der Mönchsheide vorbereiten zu können. Am Samstag hat er ein Wetterfenster für einen schnellen Wolkenritt in das Sauerland mit 87 km/h genutzt. Am Sonntag wurde das lange Warten auf fliegbare Strukturen für den 2. Teil der 13. Runde nicht belohnt. Bei einfließender Thermik konnten einige Piloten starten, aber keine schnellen Schnitte liefern. Dazu war die Thermik bereits zu schwach. Die warme und schwüle Luft setzte allen Piloten in den engen Cockpits über mehrere Stunden körperlich sehr zu, so dass am Ende alle über das Teamergebniss erfreut waren. Der wettertechnisch bessere Süden der Republik bleibt eine Bank für die dort ansässigen Vereine. Unter den ersten 16 Vereinen sind allein 14 aus Baden-Würtemberg und Bayern. Am nächsten Samstag stehen die Formel 1 Piloten wieder am Start. Ab 10:00 Uhr können interessierte Zuschauer die Startvorbereitungen beobachten, einen Blick in die Cockpits werfen und Fragen stellen, bevor die “Helden der Lüfte” für mehrere Stunden davon fliegen.
(von Matthias Kaese)

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